Die funktionelle Medizin behandelt Nierensteine auf integrative Weise, mit dem Fokus auf Prävention durch Anpassungen in der Ernährung, dem allgemeinen Stoffwechsel und dem Lebensstil. Dabei wird die Priorität auf die Identifizierung von Stoffwechsel- und Ernährungsungleichgewichten gelegt, die zur Steinbildung beitragen können, wie beispielsweise: Magnesiumdefizite, übermäßige Oxalsäure, Kalziummalignität (abnorme Kalziumablagerung) und verminderte Wasseraufnahme. Sowohl bei der Prävention als auch bei der Behandlung werden neben konventionellen Interventionen personalisierte Strategien empfohlen, um die Effektivität der Nierenfunktion zu verbessern und Rückfälle zu verhindern. Auf diese Weise zielt die funktionelle Medizin darauf ab, die zugrunde liegende Ursache zu verhindern, zu behandeln und der Nierengesundheit langfristig vorzubeugen.
Inhalte
- Ursprung der Bildung von Nierensteinen
- Welche Nährstoffe erleichtern die Bildung von Nierensteinen
- Welche Nährstoffe erschweren die Bildung von Nierensteinen
- Die Rolle und Interaktion der Vitamine: Der Schlüssel für Behandlung, Heilung und Prävention
- Wie viel Wasser benötigt unser Körper tatsächlich?
Dozent
Prof. Dr. Nelson Annunciato arbeitete nach seinem Studium 6 Jahre lang als Assistent an der Universität in Sao Paulo (Spezialfach Biomedizin in der Abteilung für funktionelle Neuroanatomie), wo er sich mit der Erforschung des Nervensystems befasste. Ab 1999 erforschte er als Privatdozent an der Universität Mackenzie in Sao Paulo, Brasilien, die Entwicklungsstörungen des kindlichen Gehirnes. 2001 bekam er einen Lehrstuhl als Professor und Leiter der Abteilung für Entwicklungsstörungen an derselben Universität.