Körperpädagogin/e

ZIELGRUPPEN
Den zertifizierten Nachweis zur Befähigung & Ausübung erhalten:
Pädagogische, psychosoziale, therapeutische, medizinische, pflegende Berufsfelder, u. ä.
Kassenanerkennung zudem für Kursleiter mit Grund-Qualifikationen wie insbesondere:
Lehrer (1./2. Examen), Pädagogen, Sozial-Pädagogen/-Arbeiter/-Wissenschaftler, Gesundheits-Wissenschaftler (alle ab Bachelor!), Psychologen, Ärzte,
Physio-, Ergo-Therapeuten, Logopäden, GymnastiklehrerInnen, ErzieherInnen, u. ä.


„KÖRPERPÄDAGOGE“
(KÖRPER-PÄDAGOGIK, KÖRPER-PSYCHOLOGIE & -THERAPIE): Entspannen & Bewegen – die integralen Verbindungen.
32 Unterrichtsstunden. (Aufbau zum „Entspannungspädagogen“).

Entspannen & Bewegen – die integralen Verbindungen - Kurs- und Trainings-LeiterIn
(16 UStd)
Ziele:
- Bewussteres und intensiveres Erweitern der „Fähigkeiten“ & „Fertigkeiten“, sich zu entspannen sowie sich zu bewegen, einschließlich „Feinabstimmungen“;
- Herstellen von ausgeglichenem Entspannen & ausgeglichenem Bewegen („Gleichgewichte“);
- Integrieren, sowie Intensivieren & Automatisieren von Entspannen & Bewegen: der Feinabstimmungen als ausgeglichene Wechselwirkung.
Erläuterungen:
- „Fähigkeiten“: Entspannen & Bewegen ergänzen sich als fundamentale psychische und physische „Fähigkeiten“ („Kompetenzen“).
- „Fertigkeiten“: Erst bestimmte erlernte „Fertigkeiten“ („skills“) ermöglichen sehr kleinschrittige Feinabstimmung von Entspannen & Bewegen.
- „Gleichgewicht“: Erst sie sichern dabei ein gesundes, stressarmes psychisches und physisches „Gleichgewicht“, besonders im vegetativen Nervensystem; u. a. als „Fliessgleichgewicht“ (Homöostase), als günstige Verteilung der Spannung (Eutonie) und der Energien.
- Integrierte Wechselwirkungen (auch in diskreten & imaginativen Formen): Viele ganz bestimmte Bewegungsmuster sind in bereits sehr diskreter Form geeignet, Entspannung deutlich zu vertiefen; dies ist bereits möglich als bloß mentales Vorstellen (mit „Imaginativen Verfahren“). Umgekehrt sind bereits viele bestimmte sehr diskrete Formen der Entspannung geeignet, Bewegungen effektiver, vitaler und energetisch sparsamer werden zu lassen (auch hier bereits mittels „Imagination“.
Angelegt sind diese Zusammenhänge besonders in der „Progressiven Relaxation“, beim Originalansatz von Dr. med. Edmund Jacobson; von ihm gehen wir daher aus.
- Gegenläufig zu solchen fundamentalen Sachverhalten:
Entspannungs- & Bewegungs-Kompetenzen werden dagegen zumeist relativ unverbunden „abgerufen“: Ebenso werden die ihnen entsprechenden Fertigkeiten noch relativ unverbunden gelehrt – ob im Unterricht von (Vor-)Schule, Fort- und Weiterbildung oder in Trainings (Gesundheitskurse, Personal Training, etc.)
- Beispiele:
- 1. der Leitfaden „Prävention“ der Kassen-Spitzenverbände mit unverbundenen Blöcken „Bewegung“ und „Entspannung/Stressbewältigung“);
- 2. die Rückenschulen (hier sind u. a. die einschlägigen Forderungen der Bertelsmannstiftung noch weiter einzulösen).
Die neuen Richtlinien zum Sportunterricht NRW nehmen Progressive Relaxation und Autogenes Training nun konsequent auf. Hier besteht von vornherein die Chance, die Verbindung zum herkömmlichen Sportunterricht curricular und praktisch zu entwickeln. Unsere Fortbildungen leisten ihren Beitrag dazu (vom „Entspannungspädagogen“ bis hin zum „Körperpädagogen“).

Inhalte:
Durch jahrzehntelange Forschung, Praxis und Lehre konnten bereits sehr viele integrale Verbindungen von Entspannen & Bewegen gefunden und entwickelt werden.
Dabei war es möglich, neben den bekannten fernöstlichen Ansätzen (Qi Gong, T’ai Chi) insbesondere praktische Übungen und Methoden aus westlichen Ansätzen einzubeziehen:
Zentrale Elemente aus...
- Entspannungspädagogik & -therapie (Progressive Relaxation, Autogenes Training,
- Imaginative Verfahren);
- Bewegungs- & Körper-Pädagogik & Körper-(Psycho)Therapie, insbesondere (in der Tradition des Freud-Schülers W. Reich):
Gestaltpädagogik/-Therapie, in Verbindung mit Transaktionsanalyse sowie Bioenergetik und
Funktionale Integration: „Bewusstheit durch Bewegung“ (Feldenkrais/Hanna);
- Rückenschulen und Medizinische Trainingstherapie;
- Moderne Schauspiellehren als Integration von Entspannen und Bewegen;
- Allgemeine und Fachdidaktiken (Sport, Tanz, etc.).


„Entspannung für Kinder (und andere Zielgruppen mit besonderen Bedürfnissen)“ - Kurs- und Trainings-LeiterIn
(16 UStd)

Zielgruppe/Richtziele/Methodik
Für die Ausübung von Entspannungstraining mit Kindern (als Einzel- & Gruppen-arbeit) ist eine spezielle Fortbildung erforderlich.
Sodass auch das Anbieten von „Prävention Entspannung“, als kassen-abrechen-bares Training für Kinder, dieser einschlägigen Fortbildung bedarf.
Physiotherapeuten/Krankengymnasten, etc. haben dafür die notwendige Grund-qualifikation.
Auch, wenn an wesentliche Elemente der Entspannungs-Arbeit mit Erwachsenen angeknüpft werden kann:
Es gibt bei der Entspannungs-Arbeit mit Kindern auch eine ganze Reihe von Unter-schieden, von Spezifischem.
Aus ihrer reichhaltigen Erfahrung, auch mit dem Entspannen für Kinder, erarbeitet die Kursleitung, über viele praktische Beispiele und über praktisches Üben, folgende …

Inhalte/Ziele (u.a.)
- Übungs-Möglichkeiten: Progressive Relaxation, Autogenes Training und Fantasiereisen, speziell für Kinder.
- Didaktik/Methodik: Altersgerechte Planung und Durchführung der speziellen Übungen.
- Kindgerechtes Formulieren dieser Übungen; und
- besondere „Stilmittel“ wie Bilder etc.
- Motivation, pädagogisch, psychologisch: Wie 5-10-Jährige heute doch noch zu motivieren sind: die Übungen zwischen Über- und Unterforderung.
- Disziplin: Welche Möglichkeiten ich, dass die notwendige Disziplin gehalten wird.
- Ausagieren als Abreagieren und Ausdrücken von Eindrücken:
körperlich; durch Malen; und: durch das Betrachten der gemalten Bilder als Konzentrations- und Entspannungs-Übung; u.a.
- Gruppendynamik: Kindgemäße Gruppenprozesse; der Umgang mit Außenseitern, etc.

Indikationen
Außer den Indikationen für Erwachsene kommen besonders auch spezifisch kindliche Verhaltensstörungen in Betracht.
Also außer (u. a.):
Schmerzen, z. B. Kopfschmerz: Spannungs-/Migräne; „Rücken“/Wirbel-/Gelenk-erkrankungen, bis hin zu Rheuma, auch „Weichteil-“; internistische u. neurologische Diagnosen; Schlafstörungen (Ein-, Durchschlaf-); Konzentrationsprobleme; „Lampen-fieber“ (bes. Anforderungen in der Schule), Stabilisierung von Selbstwahrnehmung.

Lernziele (u.a.):
Kompetente Ausübung; sowie, außer den Zielen zur Kassen-abrechenbaren Durch-führung von „Prävention Entspannung für Kinder“:
Effektivere Bindung und Erweiterung des Patientenstamms „Kinder“,
Vertiefung psycho-somatischer Arbeit, Selbst-Übungen für den Patienten „Kind“;
souveränere Gruppen-/Kursleitung, z.B. auch der „Rückenschulen“ („Entspannung“ als wichtiges Element, siehe u. a. Bertelsmann-Studie für die Kassen).


Voraussetzung für das Zertifikat "Körperpädagogin/e ist eine abgeschlossene Ausbildung zum Entspannungspädagogin / e und behält 4 Jahre Gültigkeit. Es kann dann durch einen Auffrischungskurs verlängert werden.

Die Blöcke können auch als Refresher für den Entspannungspädagogen belegt werden. Hierfür reicht ein Kursblock mit jeweils 16UE.

VoraussetzungenErgotherapeut/in, Logopäde/in, Physiotherapeut/in, Sportlehrer/in, andere Berufe auf Anfrage
Kurstermine nur für den folgenden Ort anzeigen:
Alle Kursorte     FobiZe Bremen     

Entspannung für Kinder (und andere Zielgruppen mit besonderen Bed…

KursortFobiZe Bremen
TerminFr. 16.08.19 - Sa. 17.08.19
Kursgebühr185,-- EUR

Entspannen & Bewegen - die integralen Verbindungen

KursortFobiZe Bremen
TerminFr. 06.09.19 - Sa. 07.09.19
Kursgebühr185,-- EUR

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