Mulligan Konzept - Manuelle Therapie 2.0 - Infoabend- Live-Onlineseminar

Manualtherapeutische Mobilisation mit aktiver Bewegung nach Brian Mulligan

Lernen Sie bei diesem online-Vortrag einen modernen Therapieansatz für muskuloskelettale Patienten kennen, der den Anforderungen eines bio-psycho-sozialen Patientenmanagements standhält, inklusive der besten manuellen Technik für einen Tennisellenbogen!

Das Mulligan Konzept, benannt nach seinem Begründer, dem Physiotherapeuten Brian Mulligan aus Neuseeland, ist ein manuelles Therapiekonzept, das aus der Praxis für die Praxis entwickelt wurde. Es handelt sich bei dieser Methode um eine struktur- und gelenkschonende Möglichkeit, aktive Bewegung in die klassische Manuelle Therapie zu integrieren. Daraus entstand die Bezeichnung "Mobilisation with Movement (MWM)".

Durch die Notwendigkeit eines bio-psycho-sozialen Therapieansatzes in der Physiotherapie gewinnt das Mulligan Konzept zunehmend an Bedeutung. Als Weiterentwicklung der klassischen Manualtherapie bietet das Mulligan Konzept Untersuchungs- und Behandlungstechniken für Wirbelsäule und Extremitätengelenke. Mit zwei mal drei Kurstagen ist das Mulligan-Konzept überschaubar und trotzdem reich an evidenzorientierten Techniken für die tägliche Praxis.

Eingesetzt werden die "Mobilisations with Movement", insofern Bewegungsbehinderungen oder Schmerzen vorliegen. Dabei führt der Therapeut eine gehaltene Zusatzbewegung aus, während der Patient das Gelenk aktiv in die eingeschränkte bzw. schmerzhafte Bewegungsrichtung führt. Wenn indiziert wird dadurch die Bewegung schmerzfrei erweitert. In seinem Konzept geht Brian Mulligan davon aus, dass schon ein minimaler Stellungsfehler der Gelenkpartner zueinander, Ursache einer Bewegungsbehinderung bzw. von bewegungsabhängigen Schmerzen sein kann. Dieser Stellungsfehler wird durch die Kombination passiver Mobilisation und aktiver Bewegung des Patienten korrigiert. Doch auch auf neurophysiologischer Ebene hat die schmerzfreie Kombination von passiver Gelenkmobilisation und gleichzeitiger Aktivität des Patienten großes Potential, wie aktuelle Untersuchungen zeigen. So kann durch diesen schmerzfreien Input das sogenannte „Cortical Mapping“ positiv beeinflusst werden. Die Therapie ist dabei immer an die persönliche Situation des Patienten angepasst, das heißt, die funktionelle Behandlung erfolgt in der ursprünglich provozierenden Haltung.

Sowohl Therapeuten ohne Kenntnisse in Manueller Therapie als auch erfahrene Manualtherapeuten finden im Mulligan-Konzept erfolgreiche, teilweise sehr evidenzbasierte und einfach umsetzbare Techniken für die tägliche Praxis mit muskuloskeletalen Patienten. Das Mulligan Konzept integriert erfolgreich „Hands-On“ und „Hands-Off“ Strategien einer modernen Manuellen Therapie und Physiotherapie.

Referent: Johannes Bessler, Heidelberg
Physiotherapeut-OMPT (AGMT), Master of Manual Therapy (Univ. of Western Australia Perth), Mulligan Instruktor (MCTA), Schmerzphysiotherapeut (Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.), CRAFTA©-Therapeut, Buchautor und Mitherausgeber der Zeitschrift „MSK-Muskuloskelettale Physiotherapie“ (Thieme-Verlag)






VoraussetzungenArzt/Ärztin, Physiotherapeut/in
Kurstermine nur für den folgenden Ort anzeigen:

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KursortFobiZe Onlineveranstaltung
TerminDi. 28.06.22
KursgebührDie Teilnahme ist kostenlos.

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